
Im Jahr 2007 waren wir aktiv: Unter dem Motto „OHNmacht – macht was!“ hat das Bündnis zum Tag der Einheit der Menschen mehr als zwanzig Veranstaltungen zum Verhältnis von Macht und Ohnmacht organisiert und versucht, Menschen zu aktivieren, etwas gegen die ohnmächtigen Verhältnisse zu tun.
Das war gut, aber nicht genug. 2008 holten wir die Ohnmacht aus ihrem individuellen Versteck und stellten sie unter dem Motto „OHNmacht öffentlich“ zur Diskussion. Die Schaffung einer Öffentlichkeit für die eigenen Themen stand dabei im Mittelpunkt aller Aktivitäten.
Nun schreiben wir das Jahr 2009 und sind immer noch nicht zufrieden. Das Verhältnis von Macht und Ohnmacht ist noch nicht genügend ausgeleuchtet, es gibt noch mehr Facetten als die, die wir bisher betrachtet und bearbeitet haben. Und da aller guten Dinge drei sind, gibt es eine dritte Auflage, in diesem Jahr mit der durchaus frechen, zugleich nachdenklichen Frage „OHNmacht – Na und?!“.
„Na und?!“ – Das ist die Frage danach, was die Ohnmacht, aber auch die Macht aus uns machen. Wie sie sich anfühlen? Woran sie uns hindern zu tun, was wir richtig finden? Wie wir uns ihrer bewusst werden können und aus ihren Zwängen befreien? Zur Zeit erarbeitet ein Vorbereitungskreis ein spannendes, vielfältiges Programm mit allerlei Irritationen im öffentlichen Raum. Vieles ist dabei in Bewegung, nur eines steht schon fest: Die Veranstaltungsreihe beginnt mit einem Paukenschlag am 20. September 2009 und endet mit dem schon fast traditionellem Straßenfest anlässlich des Tages der Einheit der Menschen am 3. Oktober 2009. |
| Im Vorbereitungskreis arbeiten Menschen verschiedener Institutionen und Vereine zusammen, u.a. das DGB-Bildungswerk Thüringen, das Studentenzentrum Engelsburg, die Evangelische Erwachsenenbildung, MOBIT - Mobile Beratung in Thüringen, das Projekt Couragiertes Erfurt, das hEFT – für literatur stadt und alltag sowie die ver.di-Jugend. Darüber hinaus gibt es einen großen Kreis an Partnern, welche die Veranstaltungsreihe mit kreieren, ausgestalten und unterstützen, u.a. der Flüchtlingsrat Thüringen, Radio F.R.E.I., die Gewerkschaften ver.di und GEW, die DGB Jugend und die DGB-Region Mittel-/Nordthüringen, der Landesfilmdienst Thüringen sowie der Lesben- und Schwulenverband Thüringen. |